Es gibt unterschiedliche Ansichten wann ein Tibet Terrier ein Bad benötigt.
Manch einer badet seinen Tibet Terrier nur wenn er sich in etwas Ekligem gewälzt hat, und andere baden ihren Hund auch öfters. Mit der Bürste lässt sich das Fell auch einigermaßen reinigen.
Jeder muss für sich herausfinden wie oft er ein Bad für nötig hält und wie er mit der Pflege klar kommt.
Ich persönlich bade meine Bande ca. alle 4 Wochen (außer Oldie Ganesha, die das nicht besonders mag und die auch mit spitzen Füßen durch Dreck und Pfützen läuft)
Zum Einen aus hygienischen Gründen- meine Bande liegt auf dem Sofa und im Schlafzimmer .
Zum Anderen weil ich festgestellt habe das die Pflege des Fells viel einfacher von der Hand geht, wenn der Hund gebadet ist. Das Fell lässt sich besser Kämmen und sieht einfach besser aus !
Und es gibt natürlich noch ein paar unwesentliche Gründe, die für ein Bad sprechen....
Spätestens jetzt hat unser Tibet Terrier ein Date mit der Wanne ;-)
Sie sollten immer ein Shampoo verwenden, welches speziell für Hunde ausgelegt ist, denn die Hundehaut hat im Gegensatz zur Menschenhaut keinen Säureschutzmantel und einen neutralen ph-Wert. Es gibt viele gute Pflegeserien auf dem Markt, probieren Sie einfach, welche für Ihren Hund die Beste ist.
Ein Conditioner sollte immer nach der Wäsche mit Hundeshampoo verwendet werden, denn durch das Shampoo wird die Talgschicht von der Haut und dem Fell abgewaschen. Der Conditioner gibt dem Fell und der Haut die nötige Rückfettung und sollte daher nie fehlen !
So, jetzt ist Juma wieder fällig... auf geht´s ins Bad....
wo alles schon bereit steht......
Auch das Shampoo und den Conditioner habe ich vorbereitet. Hier nutze ich die Charcoal Serie von Pet Esthe. Beides muss eigentlich nicht verdünnt werden, doch zur einfacheren Anwendung mische ich etwas Wasser mit in die Gefäße. Zum Mischen nehme ich für den Conditioner eine ausgediente Röhre für Badesalz aus der Apotheke, die ist nicht zu groß und hat eine große Öffnung zum ausgießen des Conditioners, der trotz der Verdünnung noch etwas dickflüssig bleibt
Hier habe ich 20-30 ml Conditioner mit der gleichen Menge Wasser gemischt.
Für das Shampoo nutze ich eine ausgediente Shampoo-Flasche, aus der ich das verdünnte Shampoo direkt auf dem Hund auftragen kann . Hier habe ich 20-30 ml Shampoo mit ca. 100 ml Wasser verdünnt.
Achten Sie auf eine rutschfeste Unterlage in der Wanne, damit der Hund nicht rutschen kann und unsicher wird. Auch ein paar nette Worte und Bechechungs-Leckerchen sind hilfreich :-)
Das Wasser sollte handwarm sein und nicht zu heiß !
Erstmal den Hund komplett nass machen. Von Vorne bis hinten. Ich dusche nicht über den Kopf und bleibe mit dem Wasserstrahl unterhalb der Ohrmuschel. Den Bart brause ich vorsichtig ab, damit kein Wasser über die Nase läuft. Das ist unangenehm für den Hund.
Dann das Shampoo rundum auf den Hund aufbringen. Hier sieht man wie nützlich die Shampooflasche ist.
Das Shampoo gut einmassieren. Alle Stellen shampoonieren, auch die Füßchen nicht vergessen, hier sitzt besonders viel Dreck. Auch das Hinterteil und das Bauch ist nicht zu vergessen.
Es kann sein das man mit der Brause etwas mehr Wasser über den Hund gibt, damit man besser shampoonieren kann. Je nasser der Hund, desto besser schäumt das Shampoo und man kann es besser verteilen.
Dann ganz sorgfältig abbrausen. Shampoo muss immer ganz gründlich ausgewaschen werden !
Wenn keine Shampoo-Reste mehr da sind kann der Conditioner aufgetragen werden.
Dafür verteile ich das dickflüssige Pet Esthe in meine Handflächen und streiche es an alle Stellen des Hundes.
....wieder die Füße, das "Heck" und den Bauch nicht vergessen !
Um den Conditioner besser ins Fell einzuarbeiten nutze ich den Doggyman (Slicker). So wird das Fell schon beim Bad entwirrt und läßt sich später auch besser kämmen.
Den Conditioner spüle ich nie ganz aus. Er darf ruhig etwas im Fell bleiben. Ich brause nur eimal ganz kurz über den Hund. Wer den Conditioner lieber ganz ausspülen möchte sollte ihn wenigstens ein paar Minuten einwirken lassen.
Danach wringe ich sanft das überschüssige Wasser aus dem Hund.
Zum Schluss kümmere ich mich um den Kopf. Hier reinige ich das Gesicht und die Schnauze mit einem Waschlappen.
Mit einem Waschlappen (und gegebenenfalls etwas Shampoo) sollte man den Bart auch zwischendurch immer mal reinigen, denn das Fell an der Schnauze neigt zum Verkleben und das Kämmen des Bartes kann dann äußerst schmerzhaft sein. Und das muss ja nicht sein ;-)
Mit dem Handtuch drücke ich das Wasser aus. Niemals rubbeln, denn das gibt schon wieder Verfilzungen ! Und dann raus aus der Wanne....
Wenn die Temperatur es zulässt kann der Hund jetzt ein wenig in der Wohnung vortrocknen.
Passen Sie auf das sie den nassen Hund nicht nach draußen lassen ! Er muss erst sorgfältig getrocknet werden.....
Hier wird vorgetrocknet....
Yamika im Hundebademantel....
Jetzt geht's ans Trocknen.
Leider habe ich noch nicht so einen Profi-Hundföhn, aber es geht auch noch mit meinem :-)
Ich föhne auf dem Trimm-Tisch auf einer stabilen Unterlage, für sicheren Stand.
Alles bereit...... wir benötigen Bürsten, (wie die Les Pooch oder den Doggyman) und einen Föhn. Die Motivation natürlich nicht vergessen ;-)
Ich fange am Sitzenden Hund an und bürste währen des Föhnens das Fell.
Dann lege ich den Hund hin und föhne und bürste weiter, bis der Hund trocken ist.
Ob der Hund besser liegt oder steht muss man ausprobieren... Ich kombiniere da immer .
so, geschafft !!!
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An dieser Stelle noch ein dickes Dankeschön an meinen Mann Peter, der all die Fotos gemacht hat während ich gebadet und gekämmt habe. Danke für Deine Geduld und sie 5000 Fotos ;-)
